Wildkräuterzählung

Das, was nicht absichtlich im Garten angebaut wird, bezeichnen manche Leute als Unkraut. Vieles davon ist jedoch als Heil- und Küchenpflanze verwendbar. Einerseits sollte man ab und zu ein Exemplar davon stehen lassen oder sogar pflegen. Andererseits sollte man besonders bei den sich über wuchernde Wurzeln ausbreitenden Pflanzen (Brennessel, Giersch, Quecke, …) möglichst früh im Jahr mit Gegenmaßnahmen beginnen. Es folgt eine Liste von 71 wilden und verwilderten Pflanzen (M = aus Mitteleuropa stammend) zwischen Beettinchen und Mauerstreifen. Sie wurden zwischen April 22 und März 23 gezählt. Einige Namen dabei bezeichnen Pflanzengattungen mit mehreren Arten. Stark giftige Pflanzen (Greiskraut, Stechapfel, …) entfernen wir im Beettinchen zum Schutz von Kindern.

  • Ackerschachtelhalm M
  • Ackerwinde M
  • Aronia
  • Barbarakraut
  • Beifuß M
  • Birke M
  • Berufkraut
  • Brenn-nessel M (wuchernd)
  • Brombeere M
  • Buchweizen
  • Ehrenpreis M
  • Erdbeere M
  • Fingerkraut M
  • Frauenmantel M
  • Fuchsschwanz
  • Gartenmelde M
  • Gänseblümchen M
  • Gänsedistel M
  • Giersch M (wuchernd)
  • Goldrute
  • Greiskraut M (giftig)
  • Gundermann M
  • Hederich
  • Himbeere M
  • Hirtentäschel M
  • Holunder M
  • Hopfen M
  • Johanniskraut M
  • Kamille
  • Kapuzinerkresse
  • Klatschmohn
  • Klette M
  • Knoblauchskraut M
  • Königskerze
  • Löwenzahn M
  • Mädesüß M
  • Mahonie
  • Mariendistel
  • Minze
  • Meerrettich
  • Nachtkerze
  • Nachtschatten
  • Portulak
  • Quecke M (wuchernd)
  • Rainfarn M
  • Ringelblume
  • Robinie
  • Rotklee M
  • Salbei
  • Sauerampfer M
  • Schafgarbe M
  • Scharbockskaut M
  • Schaumkraut M
  • Schlehe M
  • Schöllkraut (äußerlich verwenden, nicht verzehren)
  • Schwarzkümmel
  • Stechapfel (giftig)
  • Steinklee M
  • Taubnessel M
  • Tellerkraut
  • Tobinambur
  • Vogelbeere M
  • Vogelknöterich M
  • Vogelmiere M
  • Waldmeister M
  • Wegerich M
  • Weißklee M
  • Wegwarte
  • Weidenröschen M
  • Wicke M
  • Zweisame

Ein besonderes Problem bei Pflanzen von anderen Kontinenten ist, dass sich einige Arten invasiv ausbreiten und somit die heimische Natur aus dem Gleichgewicht bringen. Typische Arten im Beettinchen sind die Kanadische Goldrute und der Rauhaarige Fuchsschwanz, aber auch Gehölze wie der Essigbaum und die Lorbeerkirsche wuchsen schon hier. Außerdem werden wir im Herbst versuchen, alle Robinien zu entfernen.