Der Bundestag hat am 13. 1. 2021 einen Antrag zur Förderung der Agroforstwirtschaft mit dem Titel „Produktivität, Resilienz und Biodiversität steigern – Agroforstwirtschaft fördern“ angenommen, grob gesagt geht es um eine ökologische Aufwertung der Landwirtschaft durch Kombination mit Gehölzen, also einen Aspekt der Permakultur.
In der Finanzpolitik 2020 spiegelte sich eine Wertschätzung der Bäume allerdings nicht wider, weniger als einen Cent pro Quadratmeter gab es für die siechenden Wälder, während Corona-Hilfen in Milliardenhöhe auch in fragwürdige Wirtschaftsstrukturen flossen.
Drittes Rekordjahr
Das Gebiet der Hauptstadt ist nun schon deutlich über die bis 2100 angepeilte Obergrenze der Erderhitzung hinaus. Die Jahre 2018 bis 2020 waren in Berlin die drei wärmsten seit Messbeginn der Dahlemer Wetterstation im Jahre 1908. Der Durchschnittswert der Aufzeichnungen (8,8 °C) wurde um jeweils etwa 2,3 Grad überschritten (11,1 °C). Das entspricht sozusagen einer Versetzung der Vegetationsbedingungen um etwa 1000 km in Richtung Sahara. Fehlende Niederschläge verschärfen die Folgen. Beispielsweise sind reine Nadelwälder mittelfristig kaum noch zu retten.
Peter Green
Solche Hitlisten wie »The 250 Greatest Guitarists of All Time by Rolling Stone« können nicht objektiv sein. Es gibt keine genau messbaren Kriterien. Und mancher Stümper verbreitet vielleicht mehr Gefühl als mancher Perfektionist. Anlässlich des Todes von Peter Green am 25. 7. möchte ich aber doch einmal meine Top 5 im Gitarristenhimmel auflisten. Rest in Peace!
2020 starben auch Leslie West, Spencer Davis, László Benkő und Tamás Mihály, …
Der Platz 1 von Hendrix ist weitgehend Konsens. Paul und er spielten auch eine Rolle bei der Entwicklung der Gitarrentechnik. Brozman taucht fast nie (außer jetzt bei mir) in derartigen Listen auf. Er war halt mehr Musikethnologe als Rocker.
- Jimi Hendrix (1942–1970)
- Bob Brozman (1954-2013)
- Les Paul (1915–2009)
- Peter Green (1946–2020)
- Rory Gallagher (1948–1995)
Heilende Pilze
Jürgen Guthmann
Heilende Pilze
Die wichtigsten Arten der Welt
446 Seiten, Quelle & Meyer, aktualisierte und erweiterte Auflage Wiebelsheim 2020, ISBN 978-3-49401-851-5
Dickes Referenzwerk zu Großpilzen
Beeindruckend! Faszinierend! Zwei Kilogramm geballtes Wissen! Dem Chemie-Ingenieur Jürgen Guthmann gelingt hier im besten Sinne des Wortes ein populärwissenschaftliches Referenzwerk. Verständlich populär für den interessierten Laien und ergiebig wissenschaftlich für den involvierten Fachmann.
341 Seiten widmen sich 40 Pilzporträts und 31 Seiten ist allein das Literaturverzeichnis dick. Dazu kommt ein freundlich geschriebener Vorspann mit Erläuterungen zur Methodik des Buches und zu Inhaltsstoffen von Pilzen. Es werden jedoch mehr als 40 Arten beschrieben. Bei vielen seiner Porträts geht Guthmann nämlich auf verwandte Arten ein und landet somit insgesamt bei über 150. Dadurch sind die bekanntesten Speise- und Giftpilze Mitteleuropas fast alle erwähnt. Bemerkenswert ist zudem die starke Präsenz der Porlinge. Ein Bestimmungsbuch will Guthmann hier allerdings nicht liefern. Überhaupt verwundert die Dominanz Mitteleuropas/Eurasiens bei einem Buch über die Welt. Dem Leser im deutschsprachigen Raum wird´s recht sein. Sicher schlummert in den Tropen noch viel unerforschtes. Den größten Umfang mit 21 Seiten hat das Porträt über den Spitzkegligen Kahlkopf. Bezüglich juristischer Aspekte legt Guthmann eine perfekte Gratwanderung zwischen Informationen und Warnungen hin.
Zusammengehalten werden Texte und Bilder von einem sehr attraktiven Pappeinband.
Alte Oder bei Sonnenuntergang
Klimacamp
Kurzreise nach Flandern
Alternativer Weihnachtsmarkt

Sternradtour
Kanadadischer Boogierock
The Guess Who in wechselnden Besetzungen und ihre Live-Auftritte waren wohl fast immer allererste Sahne. Eine CD-Sammlung nur mit den Studio-Alben kann das nicht widerspiegeln. Das Paramount-Konzert 1972 gehört wohl zu den besten Live-Alben überhaupt (74 min: Burton Cummings, Kurt Winter, Garry Peterson, Don McDougall, Jim Kale). Mit einer Langversion ihres größten Hits (17 min American Woman) und einem verrückt-spontanen Übergang zum nächsten Stück. Im Jahre 2000 gab es eine Revival-Tour mit ähnlicher Titelauswahl auf CD (68 min: Burton Cummings, Randy Bachman, Garry Peterson, Don McDougall, Bill Wallace).